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Ausrüstung2018-12-30T11:26:51+00:00

Die Ausrüstung eines Bogenschützen

​Ein Bogenschütze benötigt eine vielzahl von Ausrüstungsgegenständen, die je nach Bogentyp oder Disziplin variieren können. Wir möchten uns hier hauptsächlich auf die benötigte Ausrüstung beim 3D-Bogenschießen auf Bogenparcours eingehen. Die Ausrüstung umfasst neben dem Bogen und den Pfeilen als Hauptsportgerät natürlich auch die persönliche Schutzausrüstung, sonstige Zubehörprodukte für das Schießen und verschiedene Helferlein rund um den Bogenschützenalltag.

Armschutz

Der Armschutz ist eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände des Bogenschützen. Er schütz den Bogenarm vor der vorbeischnellenden Sehne beim Schuss. Wenn man auf den Armschutz verzichtet, kann es zu sehr schmerzhaften Verletzungen am Bogenarm kommen. Blutergüsse sind dabei noch das harmloseste.

Fingerschutz

​Zum Schutz der Finger der Zughand kann man unterschiedliche Arten des Fingerschutz verwenden. Es gibt sowohl Schießhandschuhe, bei denen der Daumen und der kleine Finger „frei“ sind, als auch sogenannte „Tabs“ oder auch genannt Fingertabs. Viele traditionelle Bogenschützen verwenden Schießhandschuhe, ganz selten werden von dieser Gruppe Tabs verwendet. Das T​ab findet eher verwendung bei Blankbogenschützen oder olympischen Recurvebogenschützen. Compoundbogenschützen dagegen verwenden keinen echten Fingerschutz, da bei diesem Bogentyp die Finger keinen Kontakt mehr zur Sehne haben. Compoundschützen verwenden ein sogenanntes Release, eine Art Auslösevorrichtung.

Streifschutz

​Gerade für Frauen oder etwas korpulentere Herren kann ein Streifschutz von Vorteil sein. Dieser schützt die Brust vor der Sehne, ähnlich wie der Armschutz. Ein Brustschutz sieht man häufiger beim Scheibenschießen und weniger beim 3D-Bogenschießen.

Spannschnur

​Um den eigenen Bogen möglichst Material- und Rückenschonend ​​aufzuspannen, verwendet man eine Spannschnur. So vermeidet man das versehentliche Verdrehen des Bogenwurfarms, das beim Bogenspannen „über’s Knie“ passieren kann.

Pfeilzieher

​Der Pfeil kann gerade beim 3D-Schießen ab und zu schon sehr fest im Ziel stecken. Wenn ​dann auch noch Feuchtigkeit (Regen oder Schweiß) dazukommt, wird das Pfeilziehen gerne auch mal zur Tortour. Hierfür gibt es als Hilfsmittel sogenannte Pfeilzieher. Diese sind meist aus Gummi, Silikon oder einem anderen rutschfesten Material und unterstützen beim Herausziehen des Pfeils.

Pfeilkratzer

Der Pfeilkratzer oder auch Pfeilsucher ist ein oft unterschätztes Hilfsmittel im Parcours. Diejenigen Schützinnen und Schützen, die aber einen im Einsatz haben, schwören darauf. Gerade beim Schießen auf Bogenparcours kommt es öfter einmal vor, dass man das Ziel verfehlt und der Pfeil im Unterholz, Gras oder Laub verschwindet. Die Suche des Irrläufers wird dann regelmäßig zur Mammutaufgabe, wenn man nur mit bloßem Auge „sucht“. Der Pfeilkratzer unterstütz hier die Suche, indem man mit ihm den Boden rund um das Areal, in dem der Pfeil vermutet wird, absucht.

Sonstige Ausrüstung

​Neben den genannten Ausrüstungsgegenständen gibt es für den Parcoursbogenschützen auch noch einige weitere Hilfsmittel, die das Leben im Parcours erleichtern. Dazu zählt zum Beispiel ein Messer, eine Zange und ein Fernglas. Mit dem Messer kann ein Pfeil, der versehentlich mal ein einem Baumstumpf oder dürren Ast landet, herausgepopelt werden. Eine Zange kann dabei auch helfen. Das Fernglas kann verwendet werden, um nach dem Schuss die Lage des Pfeils im Ziel zu analysieren oder vorab den „Killbereich“ auf dem 3D-Tier ausfindig zu machen. Bei Turnieren kann der Einsatz eines Fernglas aber manchmal unzulässig sein!

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